Brandbrief an die Bundesregierung: Kastrationspflicht jetzt!
Gemeinsam mit dem Deutschen Tierschutzbund und 775 Tierschutzvereinen haben wir einen Brandbrief an die Bundesregierung unterzeichnet – für eine bundesweite Kastrationspflicht.
Am 10. September 2026 hat der Deutsche Tierschutzbund einen Brandbrief an die Bundesregierung geschickt und ihn an die Bundestierschutzbeauftragte Silvia Breher übergeben. Unterzeichnet haben ihn alle Landestierschutzverbände sowie 775 Tierschutzvereine – darunter auch wir, der Tierschutzverein Bühl e.V.
Die Forderung ist eindeutig: eine bundesweite Kastrationspflicht für Katzen mit unkontrolliertem Freigang.
Warum dieser Notruf nötig ist
Millionen Katzen leben in Deutschland auf der Straße. Viele von ihnen sind krank, verletzt oder unterernährt, und die meisten Kitten sterben bereits in den ersten Lebensmonaten. Der Brandbrief nennt es eines der größten unbemerkten Tierschutzprobleme des Landes.
Tierschutzvereine versorgen diese Tiere tagtäglich und lassen sie kastrieren. Trotzdem wachsen die Populationen bundesweit weiter – und die Vereine stoßen finanziell, räumlich und personell längst an ihre Grenzen. Aufnahmestopps gehören vielerorts zum Alltag.
Ein wesentlicher Grund dafür sind die geschätzt 1,59 Millionen unkastrierten Hauskatzen in Deutschland. Jede einzelne von ihnen kann innerhalb weniger Jahre zahlreiche Nachkommen hervorbringen.
Einzelne regionale Katzenschutzverordnungen haben sich als unzureichend erwiesen, um diese Entwicklung zu stoppen. Deshalb fordern die Unterzeichner, § 13b des Tierschutzgesetzes anzupassen und eine bundesweite Regelung zu schaffen.
Jetzt können auch Sie helfen
Parallel zum Brandbrief läuft eine Aktion, bei der sich jede und jeder direkt an die Bundesregierung wenden kann. Die Nachrichten werden gesammelt übergeben.
Appell an die Bundesregierung senden
Zum Nachlesen
- Brandbrief als PDF lesen (inkl. vollständiger Unterstützerliste)
- Brandbrief und Übersicht beim Deutschen Tierschutzbund
Warum dieses Thema auch bei uns vor Ort so drängend ist, haben wir in unserer Pressemitteilung zur Katzenschutzverordnung dargelegt.